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Indians im Pokal-Viertelfinale

 

Wichtiger Sieg für die EC Hannover Indians: Nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge setzten sich die Schützlinge von Cheftrainer Bernhard Kaminski am Dienstagabend im Zweitliga-Duell des DEB-Pokals bei den Bietigheim Steelers 4:3 (2:2, 0:1, 2:0) durch und zogen damit ins Viertelfinale des Pokalwettbewerbs ein.


Vor der Geisterkulisse von nur 285 Zuschauern im Bietigheimer Ellental erwischten die Gäste aus Niedersachsen einen Start nach Maß. Bereits in der zweiten Spielminute brachte Björn Bombis die Großstadtindianer in Front. In der Folgezeit agierte der ECH mit neu formierten Angriffsreihen – Andrew McPherson lief an der Seite von TJ Fox und Sven Gerbig auf, Jamie Chamberlain stand mit Björn Bombis und Alexej Dmitriev auf dem Eis und Thorben Saggau stürmte neben Philipp Gunkel und Artjom Kostyrev – wesentlich druckvoller und körperlich präsenter als zuletzt. So ließ sich Hannover auch von Bietigheims zwischenzeitlichem Ausgleich durch Dominik Hammer (10., Überzahl) nicht aus dem Konzept bringen und kam weiter zu guten Chancen. Eine davon nutzte Kevin Schmidt nach 18 Minuten zur erneuten Gästeführung, die allerdings nur 41 Sekunden später durch Bietigheims Alexander Serikow wieder egalisiert wurde (19.).


Das Mitteldrittel bot weiterhin ein ausgeglichenes Spiel. Die Steelers waren im Abschluss etwas glücklicher und erzielten nach 37 Minuten durch Andreas Geipel erstmals die Führung, die sie auch mit in den Schlussabschnitt nehmen konnten.


Dort gelang den Indians abermals ein Auftakt nach Maß, Hannover zeigte sich zudem gerade im Powerplay besser organisiert und treffsicherer als in den vorangegangenen Partien. Etwas mehr als zwei Minuten waren absolviert, als Jamie Chamberlain für den ECH traf – das 3:3 entsprang einer von nur zwei Indians-Überzahlsituationen des Abends (43.). Anschließend entwickelte sich ein enges Spiel mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch weder Martin Cinibulk im Tor der Steelers noch ECH-Goalie Peter Holmgren, der seine Bewährungsprobe als Vertreter von Thomas Ower über 60 Minuten sehr gut meisterte, ließen sich zunächst bezwingen. Für die Entscheidung zugunsten Hannovers sorgte schließlich ein Mann, von dem alle hoffen, dass der Treffer Auftakt für viele weitere wichtige Tore war: Kapitän Andrew McPherson stellte mit dem 4:3 die Weichen bereits nach 49 Minuten auf Sieg. In der Schlussphase warf Bietigheim zwar noch einmal alles nach vorne, doch gerade in der letzten Minute, als Steelers-Trainer Christian Brittig Goalie Martin Cinibulk zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte und das Tor des ECH unter Dauerbeschuss stand, kämpften die Rothäute bravourös, warfen sich in die Schüsse und triumphierten Dank ihres Kampfgeistes am Ende knapp, aber völlig verdient über die Steelers des SC Bietigheim-Bissingen.


Headcoach Bernhard Kaminski war nach der Partie entsprechend zufrieden: „Ich bin sehr glücklich, dass wir heute gewonnen haben. Durch die Reihenumstellungen sind wir wesentlich aggressiver zu Werke gegangen. Außerdem habe ich heute in den Augen meiner Spieler den unbedingten Siegeswillen gesehen. Das ist es, was wir brauchen“, so der 54-Jährige, der den Schwung des Erfolges mit seinem Team nun natürlich auch in die Ligaspiele des kommenden Wochenendes bei den Heilbronner Falken (22.10.2010, 20.00 Uhr) und am Pferdeturm gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven (24.10.2010, 19.00 Uhr) mitnehmen will.



SC Bietigheim-Bissingen Steelers – EC Hannover Indians 3:4 (2:2, 1:0, 0:2)

Tore: 0:1 (1:36) Björn Bombis (Alexej Dmitriev), 1:1 (9:13) Dominik Hammer (Alexander Serikow, Pascal Schoofs), PP1, 1:2 (17:55) Kevin Schmidt (TJ Fox), 2:2 (18:41) Alexander Serikow (Brent Walton, Pierre-Luc Sleigher), 3:2 (36:56) Andreas Geipel (Olivier Latendresse), 3:3 (42:10) Jamie Chamberlain (Alexej Dmitriev) PP1, 3:4 (48:26) Andrew McPherson

Strafminuten: SC Bietigheim-Bissingen Steelers 4, EC Hannover Indians 8
Zuschauer: 285

 



Die 2. Bundesliga bleibt Indianerland

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